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saul

Frohes Neues übrigens.

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saul

Netter Tip. Nur, für den Feminismus würde ich nie schreiben. Ich bin kein Freund rassistischer Ideologien. Zu diesen zähle ich auch den Feminismus. Jedenfalls die männerhassende Ausführung. Übrigens, die AfD positioniert sich gegen Glyphosat. Sind wir nun dafür? ;-)))

icke

hatte ich schon geschrieben. "Burka? Nein Danke. Für den Feminismus. Nazis Raus." Und heute ist es vielleicht einfach etwas anders als früher?

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saul

Es geht sicher nicht darum mit Nazis zu demonstrieren, oder um Ne Aktionseinheit wie seinserzeit die KPD beim Straßenbahnstreik. Aber wie soll die Abgrenzung aussehen? Früher hieß es, die Mauer muß weg. Niemand kam damals auf die Idee sich zu distanzieren, weil das die Rechten auch forderten.

icke

wenn ich nicht mit nazis zusammen gegen/für etwas sein will, muss ich für eine klare abgrenzung sorgen - z.B. in der begründung. wenn der sticker das nicht transportiert, ist es das falsche mittel oder schlechte umsetzung. dann muss man auch nicht das gegenteil fordern.

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saul

Ich jammer ja nicht. Politik mag mehr als Parole sein, nur ne größere Abhandlung auf n Sticker liest niemand. Das die Rechten es für sich beanspruchen, bedeutet für einige Helden, genau das Gegenteil vertreten zu müssen. Nazis sind gegen den Islam? Dann müssen wir dafür sein? Echt nicht. Was wenn Nazis gegen Atomkraft sind? Sind wir als Linke dann auf einmal dafür?

icke

es geht doch nur darum deutlich zu machen, warum man etwas fordert. Sonst muss man sich nicht wundern, da die Spinner von rechts inzwischen alles für sich umdeuten wollen. wenn du das nicht willst, dann jammer doch nicht rum. politik ist eben mehr als die Parole.

saul

Nun ja, wenn man es nicht verstehen will. Was bitte ist an einen Sticker mit der Aufschrift, Burka Nein Danke, falsch? Das er möglicherweise von der AfD sein könnte? Lassen wir und von denen schon die Forderungen klauen? So kann Politik nicht aussehen.

icke

Wenn die AFD sagt, "Hier trägt man Schuhe, (damit wir uns vom Buschmann abheben)", dann sage ich selbstverständlich "Ich trage Schuhe, weil ich es bequem finde oder gerne warme Füße habe oder sie mir gefallen". Wenn sie gg. Sexismus sind, ist das nur Tarnung/Taktik.

saul

Alles klar. Wenn die AfD sagt, im Winter brauchst Schuhe, dann läuft künftig barfuß? Darauf läuft es doch hinaus. Oder so. Was wenn die Rechten sagen, stoppt Sexismus? Dann hast aber ein Problem. *sfg*

icke

ja, muss möglich sein, wenn der eigene Standpunkt begründet wird - denn nur dann kann in dem Fall unterschieden werden. Beim Slogan ist das schwierig (aber möglich). Ansonsten bleibt es für mich selbsterfüllende Prophezeiung bzw. schlechte Experimentplanung.

saul

Genau das ist das Problem, das einige nicht mehr unterscheiden. Womit das Experiment gelungen ist. Trotzdem besteh ich darauf. Es muß als Linker möglich sein, sich gegen die Burka zu positionieren ohne deswegen unter Naziverdacht zu geraten. Die Frage ist, ob ich noch als Linker durchgehe. Klar, wer nicht dem Mainstream folgt, wird schnell aus 'unseren Zuammenhängen' ausgeschlossen. ;-)))

icke

nein, das heißt nicht, dass es ein Nazi sein muss, aber kann. Seit längerem bedienen sich Nazis linker Symbolik und Stilistik - insofern ist es m.M.n. sinnvoll, zwischen Fiminismus und Rassismus zu differenzieren.

saul

Axo, der Zusatz für Dummies darf nicht fehlen? Sonst glauben sie das wäre Nazipropaganda? Da haben sich aber echt die Maßstäbe verschoben. Wer ein Problem mit der Burka hat, kann nurNazi sein? Das kommt davon, wenn man andere für sich denken lässt.

icke

Naziprop hat auf Straßen nix zu suchen. Hegemonieeuphorie verhindern. Ein Sticker "Burka? Nein Danke. Nazis? Auf's Maul! Für den Feminismus!" würde von "Linken" sicher anders behandelt. "Mund verbieten" ist am Stickerbsp. ebenfalls recht vereinfacht.